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ARCHIV | ENNIO MORRICONE

 
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IL GRANDE SILENZIO


Italien, Frankreich 1968

105 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Sergio Corbucci

Buch: Mario Amendola, Bruno Corbucci, Sergio Corbucci, Vittoriano Petrilli

Kamera: Silvano Ippoliti

Schnitt: Amedeo Salfa

Musik: Ennio Morricone

Mit: Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski, Frank Wolff, Luigi Pistilli, Mario Brega

«Ein Xylophon unterstreicht die Kälte der Winterlandschaft» Alexander Querengässer, Filmbulletin 

 

«1898, in den Schneebergen von Utah: Eine Gruppe Verlorener, die unter dem Druck der sozialen Verhältnisse zu Räubern geworden sind, wird von Kopfgeldjägern aus schnöder Geldgier erbarmungslos verfolgt. Ein Revolvermann, Personifikation des Racheengels, stellt sich gegen die Kopfgeldjäger, unterliegt aber der Übermacht.» Filmdienst

 

«Mit Django (1966) schreibt Sergio Corbucci das erste grosse Amoral- Stück des Italowestern, in Il grande silenzio, dieser tiefschwarzen Todesparabel vor weisser Eiswüste, setzt er den absoluten Endpunkt. (…) Kalte Spannung und Sarkasmus sind die Tonlagen dieser apokalyptischen Allegorie am Zenit des Zynismus einer verlorenen Zivilisation: ein grosses, grausames Endspiel. (…) Corbucci: ‹Ich habe den Film Martin Luther King, Che Guevara, Bob Kennedy und allen gewidmet, die ermordet wurden und deren Tod zu etwas diente, und sei es nur dazu, die Gewalttätigkeit zu verdammen.›» Christoph Huber, Österreichisches Filmmuseum, 9/2007

 


Wir zeigen den Anti-Western- Klassiker auf der äusserst raren und wertvollen 35mm-Kopie aus der Kinemathek Le Bon Film, die Quentin Tarantino ihr unbedingt abkaufen wollte. Vor dieser exklusiven Vorstellung gibt es eine kleine Einführung von Axel Töpfer, Archivar Kinemathek Le Bon Film.