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ARCHIV | SCHATTEN UND VISIONEN. UKRAINISCHES GEGENWARTSKINO

 
Filmbild
Filmbild

SCHATTEN VERGESSENER AHNEN


UdSSR (Ukrainische SSR) 1965

97 Min. Farbe. 35 mm. OV/d

 

Regie: Sergei Parajanov

Buch: Ivan Chendei, Mykhailo Kotsiubynsky, Sergei Parajanov

Kamera: Yurii Illienko, Viktor Bestayev

Schnitt: Marfa Ponomarenko

Musik: Myroslav Skoryk

Mit: Ivan Mikolaychuk, Larysa Kadochnikova, Tatyana Bestayeva, Spartak Bagashvili, Mykola Hrynko, Leonid Yengibarov, Nina Alisova

«Visuell schwelgerische Legende aus den Waldkarpaten» Claus Löser, Berliner Zeitung

«In einem kleinen Karpatendorf verlieben sich Iwan und Maritschka, Kinder zweier miteinander verfehdeter Familien. Iwan geht auf Wanderschaft, um sein Brot zu verdienen. Maritschka wird von ihrem Vater aus dem Haus gejagt, als er von ihrer Liebe erfährt. Sie kommt in den Fluten eines Bergflusses um, und Iwan verfällt in Schwermut. Nach Jahren heiratet er, doch das Bild der verstorbenen Geliebten verfolgt ihn. Schliesslich ruft sie ihn zu sich.» Filmpodium

«Das lyrische Volksmärchen mit dem Romeo-und-Julia-Motiv basiert auf einer 1912 veröffentlichten gleichnamigen Novelle des ukrainischen Schriftstellers Michail Kociubinski und spielt beim Hirtenvolk der Huzulen. Die filmische Vision Sergei Paradjanovs gründet im Stil und Rhythmus der legendenhaften Erzählung, die eine fremdartige Welt in der wilden Landschaft des Kaukasus eröffnet. Mit der Darstellung von traditionellen Bräuchen und Riten, vermengt mit eigenen Fantasien, zaubert Paradjanov Farben und Bilder von archaischer Schönheit auf die Leinwand.» Kino Xenix