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ARCHIV | Lachen in Schwarz-Weiss

 
Filmbild
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City Lights


USA 1931

87 Min. sw. DCP. stumm. engl.

 

Regie: Charles Chaplin

Buch: Charles Chaplin

Kamera: Gordon Pollock, Roland Totheroh

Schnitt: Charles Chaplin, Willard Nico

Musik: Charles Chaplin

Mit: Charles Chaplin, Virginia Cherrill, Florence Lee, Harry Myers, Al Ernest Garcia

«Charlies Tramp rettet einen betrunkenen Millionär vor dem Selbstmord. Die daraus entstehende Freundschaft und grosszügige Dankbarkeit vergisst der Gerettete aber jeweils im nüchternen Zustand wieder. Gleichzeitig verliebt sich der Tramp in ein blindes Blumenmädchen. Selbstlos unternimmt er alles, um ihr eine Operation zu finanzieren, die ihr das Augenlicht zurückgeben soll.»
Filmpodium

 

«Charles Chaplins bekanntes, von Jean Cocteau überliefertes Diktum, wonach ein Film wie ein Baum sei – man müsse ihn schütteln, damit alles Überflüssige abfalle und nur die grundlegende Gestalt übrig bleibe – findet sich in City Lights wohl aufs Schönste umgesetzt. Der Perfektionist Chaplin liess tagelang auch kleinste Szenen wiederholen, verwarf Ideen, führte neue ein, was die Drehzeit schliesslich auf, gemessen an der Schlichtheit des Films, beachtliche 18 Monate ausdehnte. Obwohl sich inzwischen der Tonfilm etabliert hatte, blieb City Lights ohne Dialoge und wurde von Chaplin nur mit Musik und einzelnen Geräuscheffekten untermalt. Chaplin feierte damit einen seiner grössten Erfolge.»
Filmpodium

 

«Eine ironische und sozialkritische Tragikomödie voller Menschlichkeit, Güte und Optimismus, die zwischen 1928 und 1931 entstand. Obwohl sich inzwischen der Tonfilm etabliert hatte, blieb Chaplin beim stumm gedrehten und mit musikalischen Effekten untermalten Film und feierte damit einen seiner grössten Publikumserfolge.» 
Lexikon des internationalen Films