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ARCHIV | Federico Fellini

 
Filmbild
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Roma


Italien, Frankreich 1972

119 Min. Farbe. DCP. I/d/e

 

Regie: Federico Fellini

Buch: Federico Fellini, Bernardino Zapponi

Kamera: Giuseppe Rotunno

Schnitt: Ruggero Mastroianni

Musik: Nino Rota

Mit: Britta Barnes, Peter Gonzales Falcon, Fiona Florence

«Der Film zeichnet ein Bild von Rom, wie es sich in Fellinis Bewusstsein eingegraben hatte, als Produkt von zugleich drohenden und verführerischen kindlichen Fantastereien sowie aus Erfahrungen späterer Jahre. Wie in einigen seiner Filme zuvor berichtet Fellini in der ersten Person und tritt selbst als unmittelbarer Zeuge auf, und zwar in drei unterschiedlichen Gestalten: als Junge (Stefano Mayore) in den Dreissigerjahren im priesterlichen Internat in Rimini, aus dem heraus er die italienische Hauptstadt nur als Zerrbild der klassizistischen Rhetorik seiner Lehrer und der hochtrabenden Phrasendrescherei des faschistischen Regimes kennt; als junger Mann (Peter Gonzales), der in der Absicht nach Rom kommt, Journalist zu werden; und schliesslich als er selbst, der wie in I Clowns mit einer Filmtruppe in den Szenen auftritt, die das heutige Rom zeigen. Einerseits verspürt man die tiefe Liebe, die Fellini für Rom empfindet, gerade weil diese Stadt seine Bühne ist. Andererseits wird der Unterschied zwischen jenem prächtigen und düsteren kaiserlichen Römertum aus den Vorstellungen der Schulzeit und dem Rom der Wirklichkeit späterer Jahre deutlich. Das Stadtporträt ist mit imponierendem formalem Aufwand inszeniert und fasziniert als ein ausserordentliches Zeitdokument.» 

xenix.ch