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ARCHIV | Federico Fellini

 
Filmbild
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La strada


Italien 1954

105 Min. sw. 35mm. I/d

 

Regie: Federico Fellini

Buch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennino Flaiano

Kamera: Otello Martelli, Carlo Carlini

Schnitt: Leo Catozzo

Musik: Nino Rota

Mit: Anthony Quinn, Giulietta Masina, Richard Basehart, Aldo Silvani, Marcella Rovena

«Das naive Mädchen Gelsomina (Giulietta Masina) wird von ihrer Mutter (Marcella Rovere) für 10.000 Lire und einige Lebensmittel an den Schausteller Zampano (Anthony Quinn) verkauft. Zampano tourt mit seinen Vorstellungen durch die Lande, bei denen er seine unglaublichen physischen Kräfte unter Beweis stellt, indem er Eisenketten sprengt. Seine einzigen Einkünfte sind die wenigen Münzen, die ihm die nicht gerade zahlreichen Zuschauer auf den Marktplätzen für seine Darbietungen geben. Zampano behandelt Gelsomina, die er als Gehilfin für die Show braucht, nicht besser als ein Tier. (…) Eines Tages treffen sie auf einen Wanderzirkus und machen die Bekanntschaft des grossmäuligen Seiltänzers Il Matto (Richard Basehart). Er widmet Gelsomina soviel Aufmerksamkeit, wie zuvor noch kein Mensch in ihrem Leben. Doch ein Streit zwischen Matto und Zampano führt zur Tragödie ...» 

Filmstarts.de

 

«La Strada, der neben dem Oscar als Bester Fremdsprachiger Film 1957 einige weitere bedeutende Preise erhielt, ist vom Titel bis zum grandiosen Ende voller existentieller Tragik eine Allegorie auf das Leben und seine menschlichen Protagonisten, die sich unterwegs und manchmal dabei auch der Liebe begegnen, deren Wert sie bei Zeiten erst erkennen und heftig vermissen, wenn er nicht mehr erreichbar ist. Diese eine universelle Weisheit der Geschichte, die in wunderbar intensiven, puristischen Schwarzweissbildern erscheint, wird flankiert von der Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz, zu deren Beantwortung Federico Fellini auf die Allmacht Gottes in der christlichen Tradition verweist (…). Am Ende, so könnte eine düstere Auslegung lauten, ist der Mensch auf seine Lebensweise und damit sich selbst allein zurückgeworfen.»   

Marie Anderson, kino-zeit.de