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ARCHIV | Federico Fellini

 
Filmbild
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Ginger e Fred


Italien, Frankreich, BRD 1986

126 Min. Farbe. DCP. I/d

 

Regie: Federico Fellini

Buch: Federico Fellini, Tonino Guerra

Kamera: Tonino Delli Colli, Ennino Guarnieri

Schnitt: Nino Baragli, Ugo De Rossi, Ruggero Mastroianni

Musik: Nicola Piovani

Mit: Marcello Mastroianni, Giulietta Masina, Franco Fabrizi

«Ihre grosse Stunde schlug in den späten 1940er-Jahren. Amelia Bonetti und Pippo Botticella glänzten auf den Varietébühnen mit der Imitation einer Stepptanznummer von Ginger Rogers und Fred Astaire. Doch seit die beiden das letzte Mal unter dem Namen Ginger e Fred auftraten, sind mehr als dreissig Jahre vergangen. Pippo ist inzwischen Vertreter und Amelia Besitzerin eines kleinen Ladens. Im Rahmen einer weihnachtlichen Unterhaltungssendung erinnert sich das Fernsehen an die beiden und lädt sie ein. Als sie sich auf ihre alte Tanznummer vorbereiten, erfährt Amelia von einem Bühnenhelfer, dass Pippo ihre Trennung seinerzeit nicht verschmerzt habe. Unmittelbar vor ihrem grossen Auftritt taucht ein Stromausfall das Studio in Stille und Finsternis. Zusammengekauert auf dem Boden, nutzen die beiden die unerwartete Ruhe inmitten des Trubels für ein intimes Gespräch.»  

Kinok

 

«Fellini verbindet seine Satire auf die Unkultur der organisierten Massenunterhaltung des Fernsehens und der Werbung mit einer wehmütigen und bewegenden Reflexion über den Verlust von Menschlichkeit im Zeitalter der Konsumgesellschaften. Formal von überwältigender Bildkraft, ist der Film auch ein Abschied von einer bestimmten Art des Künstlertums.»  

Lexikon des Internationalen Films