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ARCHIV | Premiere

 
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Das Rössli, die Seele eines Dorfes


Schweiz 2019

67 Min. Farbe. DCP. Dialekt

 

Regie: Erich Langjahr, Silvia Haselbeck

Buch: Erich Langjahr

Kamera: Erich Langjahr, Silvia Haselbeck

Schnitt: Erich Langjahr, Silvia Haselbeck

Musik: Léon Francioli

Mit: Hansjörg Emmenegger, Sandra Auf der Maur, Lorenc Gojani, Bruno Steiner, Therese Neininger

«Das alte ‹Rössli› war der Mittelpunkt der dörflichen Identität am Wohnort des bekannten Schweizer Dokumentarfilmers Erich Langjahr (Sennenballade). In diesem barocken Bauernhaus befand sich von Anfang an eine Gaststätte, später ein Restaurant und Hotel mit Theatersaal. Während 242 Jahren wurde hier gewirtet. Ab 1993 begann der Niedergang. Der Anbau mit dem Theatersaal wurde abgerissen. Das Haus stand über zwanzig Jahre leer und wurde als Schandfleck des Dorfes bezeichnet. Ab 2014 geht es wieder aufwärts. Das ‹Rössli› wird renoviert und ist Bestandteil einer Überbauung und Neugestaltung des Dorfkerns.»

Kino Passerelle

 

«Die Restaurierungs- und Neubauarbeiten bilden den Kern dieser Langzeitstudie, die nach Angaben ihrer Macher einen rasanten kulturellen Wandel der ländlichen Zivilisation dokumentiert. Tatsächlich kennzeichnet [Das Rössli, die Seele eines Dorfes] wie alle Filme von Langjahr und Haselbeck (etwa: Hirtenreise ins dritte Jahrtausend (2002), Das Erbe der Bergler (2006), Für eine schönere Welt (2012)) eine grosse filmische Sorgfalt. Diese äussert sich im geschärften Blick fürs Handwerkliche und Gesichter ebenso, wie im feinfühligen Umgang mit den Beteiligten, der Geduld, mit der man Prozesse über Jahre beobachtet, sowie einer zurückhaltend präzisen Bild- und Ton-Gestaltung. Nichts Überflüssiges, sondern Fakten gibt es da, dezent eingesetzten Jazz und Bilder – zum Teil wunderschön fotografierte Bilder, die für sich sprechen.»

Irene Genhart, Cineman, 19.11.2019

 


Vorfilm: Do It Yourself

 

Schweiz 1982
9 Min. Farbe. DCP. D

 

Buch/Regie: Erich Langjahr, Walter Marti
Kamera: Erich Langjahr, Steff Gruber
Schnitt: Erich Langjahr, Walter Marti

 

«In Do It Yourself zeigen der Debütant Erich Langjahr und Walter Marti, wie man dem Fernseh- und damit Konsumexzess handgreiflich begegnen kann: durch das Schrotten, Verbrennen oder Zerhacken von TV-Geräten. Was man dabei (auch an europäischen Idealen) entsorgt, vom aktuellen Frühschoppen bis zum Edelfernsehspiel, schwebt geistergleich durch den Raum. Schnöde neue Welt ...»

Bildrausch Filmfestival