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ARCHIV | Michel Piccoli

 
Filmbild

La grande bouffe


Frankreich/Italien 1973

129 Min. Farbe. 35 mm. F/e/d

 

Regie: Marco Ferreri

Buch: Marco Ferreri, Rafael Azcona

Kamera: Mario Vulpiani

Schnitt: Claudine Merlin, Gina Pignier

Musik: Philippe Sarde

Mit: Michel Piccoli, Marcello Mastroianni, Philippe Noiret, Ugo Tognazzi, Solange Blondeau

«Marcello, Michel, Ugo und Phillippe haben ihre besten Jahre hinter sich. Gelangweilt vom Leben im Überfluss und angeödet vom Mangel an neuen Herausforderungen beschliessen sie, sich in einer abgelegenen Villa zu Tode zu fressen. Drei Callgirls und die üppige Lehrerin Andrea leisten den Lebensmüden bei ihrem Selbstmord durch orale Genusszuführung Gesellschaft. Fressgier und Sextrieb verschmelzen miteinander und nach und nach ereilt die Männer ihr selbst gewähltes Schicksal ...»

arthaus.de

 

«La grande bouffe war einer der Skandalfilme der siebziger Jahre und hat von seiner Intensität und Aktualität nichts eingebüsst. Immer noch spaltet die bitterböse Satire ihr Publikum in die, die den Film hassen, und die, die ihn lieben. Kein Wunder, denn Regisseur Marco Ferreri wusste genau, wie er die Bourgeoisie zu provozieren hatte. Faszinierend ist die Kompromisslosigkeit, mit der Ferreri sein Thema angeht: Er beschreibt einen Zustand in all seinen widerlichen Ausmassen, ohne jemals analysierend zu werden. Dieses Drama über dekadente und sündige Völlerei ist mit Marcello Mastroianni, Michel Piccoli, Ugo Tognazzi und Philippe Noiret als Riesenbaby, das immer noch am Busen seiner Amme hängt, erstklassig besetzt. Sie alle haben prototypische Berufe ihrer Zeit, Pilot, Richter, Fernsehproduzent und Gastronom, die einen Querschnitt der bürgerlichen Gesellschaft repräsentieren sollen.»

Arte Magazin