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ARCHIV | Island

 
Filmbild

A White, White Day (Hvítur, hvítur dagur)


Island/Dänemark/Schweden 2019

109 Min. Farbe. DCP. Is/d/f

 

Regie: Hlynur Pálmason

Buch: Hlynur Pálmason

Kamera: Maria von Hausswolff

Schnitt: Julius Krebs Damsbo

Musik: Edmund Finnis

Mit: Ingvar Eggert Sigurðsson, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Hilmir Snær Guðnason, Sara Dögg Ásgeirsdóttir, Sigurður Sigurjónsson

«An ‹weissen Tagen›, wenn die schneebedeckte Erde mit dem Himmel verschmilzt, treffen sich nach isländischem Aberglauben die Lebenden mit den Toten: ein packendes Drama um einen Mann, der die Trauer um seine Frau bis zur Obsession steigert. Ingimundur, ein ehemaliger Polizist, hat vor zwei Jahren seine Frau bei einem tragischen Unfall verloren. Der Tod lastet schwer auf ihm, mühsam versucht er, seinen Schmerz umzuleiten – in die Sorge um seine Enkelin und die Renovierung seines Hauses. Als er beim Stöbern in alten Sachen auf Hinweise trifft, die auf eine vermeintliche Affäre seiner Frau schliessen lassen, erwacht in Ingimundur sein alter kriminalistischer Spürsinn – und verstrickt ihn in eine Recherche, die immer wahnhaftere Züge annimmt.»

Filmfest Hamburg 2019

 

«A White, White Day erinnert an eine filmische Version von Edvard Munchs berühmtem Gemälde ‹Der Schrei›. Der zweite Film des isländischen Schriftstellers und Regisseurs Hlynur Pálmason (Winter Brothers) zeigt rigoros, wie die Welt eines trauernden ehemaligen Polizisten zerbricht. Einige Zuschauer werden das zunehmend aggressive Verhalten des alternden Mannes nur schwer ertragen. Doch Pálmason geht dieses Risiko ein und treibt seine beunruhigende Geschichte dramatisch und stilistisch kühn in unerwartete Dimensionen.»

The Hollywood Reporter