
El Club
Chile 2015
98 Min. Farbe. Digital HD. Sp/d
Regie: Pablo Larraín
Buch: Guillermo Calderón, Pablo Larraín, Daniel Villalobos
Kamera: Sergio Armstrong
Schnitt: Sebastián Sepúlveda
Musik: Carlos Cabezas
Mit: Alfredo Castro, Roberto Farías, Antonia Zegers, Marcelo Alonso, Jaime Vadell
«Eine Gruppe von Priestern unterschiedlichen Alters lebt gemeinsam mit der Ordensschwester Mónica in einem Haus an der chilenischen Küste. Wenn sie nicht beten und büssen, trainieren sie ihren Windhund für das nächste Rennen. Was hat sie wohl hierher verschlagen, ans Ende der Welt, wo ständig eine frische Brise weht? Als ein neuer Priester einzieht, steht plötzlich ein Mann vor der Tür und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Neuankömmling. Immer lauter erhebt sich die Stimme, bis ein Schuss fällt. Der Priester hat sich den Beschuldigungen durch Selbstmord entzogen. Die Kirche schickt einen Ermittler, aber will der wirklich die Wahrheit herausfinden oder soll er nur dafür sorgen, dass der schöne, heilige Schein gewahrt bleibt? Ganz allmählich lüftet der Film dunkle Geheimnisse, schaut sich in der Vergangenheit der Gottesdiener um und bringt unbarmherzig Widersprüche in der katholischen Kirche zum Vorschein. Wenn schon nicht die Kirche selbst, sieht wenigstens das Drehbuch von Pablo Larraín gerechte Strafen für die schwarzen Schafe vor, wobei Regeln und Rituale des christlichen Opfergangs streng eingehalten werden.»
Berlinale 2015
«Eine grossartige, harte Parabel über Glaube, Schuld, Sünde und Erlösung, mit einem Ensemble auf höchstem Niveau, filmisch herausragend ... El Club, mit seiner schneidenden, klugen und ständig überraschenden Verbindung eines ungeheuer ernsten Themas mit einer bitter-komischen Umsetzung katapultiert Pablo Larraín in die vorderste Reihe der internationalen Arthouse-Filmemacher.»
The Hollywood Reporter
Pablo Larraín
Geboren 1976 in Santiago de Chile, Regisseur und Produzent. Filmstudium an der Universität der Künste in Santiago. 2005 Mitbegründer der Produktionsfirma Fábula. Im selben Jahr gab er mit Fuga sein Spielfilmdebüt. 2007 folgte Tony Manero, der 2008 im Rahmen des Quinzaine in Cannes uraufgeführt wurde, und 2010 Post Mortem, der seine Premiere 2010 auf dem Filmfestival in Venedig erlebte. No! (2012) wurde als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert. Seit 2010 arbeitet Larraín als Produzent und Regisseur an der HBO-Serie Profugos.






