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ARCHIV | Sir Alfred Hitchcock und seine Erben

 
Filmbild

Shutter Island


USA 2010

138 Min. Farbe. DCP. E/d

 

Regie: Martin Scorsese

Buch: Laeta Kalogridis, nach dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane

Kamera: Robert Richardson

Schnitt: Thelma Schoonmaker

Mit: Leonardo DiCaprio, Emily Mortimer, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Michelle Williams

«USA, 1954: Edward Daniels, Kriegsveteran und US-Marshal, wird beauftragt, das Verschwinden einer Patientin aus der Psychiatrie zu untersuchen. Diese war auf der ungewöhnlichen Insel «Shutter Island» untergebracht, die das psychiatrische Pendant zu Alcatraz darstellt. Abgeschirmt von der Aussenwelt auf einem grossen Eiland werden die gefährlichsten und verrücktesten psychiatrischen Patienten des gesamten Landes untergebracht. Mit seinem neuen Partner Chuck Aule begibt sich Daniels auf die Insel, um die Flucht der Patientin direkt vor Ort zu untersuchen. Schnell ist klar: Sie kann die Insel nicht verlassen haben, ebenso war ihre Flucht ohne Hilfe des Personals unmöglich. Während seiner Ermittlungen in dem psychiatrischen Mikrokosmos stösst Edwards auf eine Mauer des Schweigens: Was verbergen die Insassen, Wachen und Pfleger? Auf der Suche nach der Wahrheit wird Daniels nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern muss darüber hinaus feststellen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt an diesem Ort ...»
Florian Bayer, Seite 360 - Blog für Kultur

 

«Schon äusserlich erinnert er in Hut und Anzug an James Stewarts Figur in Hitchcocks Vertigo. Auch dieser Mann namens Teddy, den Leonardo di Caprio in Shutter Island eindringlich spielt, ist ein Polizeidetektiv, auch er hat traumatische Erlebnisse hinter sich - als GI befreite er am Ende des Zweiten Weltkriegs Dachau, seine Frau kam bei einem Feuer ums Leben -, und auch ihn holt im Laufe der Ermittlung die eigene Vergangenheit ein und stürzt ihn in einen Taumel der Verunsicherung.»
Rüdiger Suchsland, artechock.de