GESCHICHTE
LE BON FILM
STADTKINO BASEL | LANDKINO | KINEMATHEK
STADTKINO BASEL | LANDKINO | KINEMATHEK
1998 wurde das STADTKINO BASEL in der Kunsthalle Basel eröffnet. Zwischen Tinguely-Brunnen und Theater Basel gelegen und vom Garten des Restaurants Kunsthalle zugänglich, liegt das neue Kino im kulturellen Mittelpunkt von Basel. Der vom Basler Architekturbüro Morger & Degelo konzipierte Saal ist in Schwarz gehalten, mit ganzer Konzentration auf die Leinwand, die auch als indirekte Beleuchtung dient. 2007 wurde das Foyer des STADTKINO BASEL komplett erneuert und mit einer Bar erweitert.
Die Geschichte des STADTKINO BASEL reicht weit zurück. Der in der heutigen Form existierende Kinosaal ist die konsequente und ambitionierte Weiterführung der Vorstellungen, die der renommierte Basler Filmclub LE BON FILM zuerst ausschliesslich seinen Mitgliedern und von 1982 bis im Sommer 1998 auch öffentlich unter dem Namen STADTKINO BASEL bereits im Basler Kino Camera tage- und wochenweise veranstaltete. Mit Gründungsjahr 1931 ist der Filmclub LE BON FILM der älteste noch aktive Filmclub der Schweiz und zählt derzeit über 1000 Mitglieder.
Heute werden im STADTKINO BASEL in einem Sechs-Tage-Betrieb jährlich rund 300 Filme gespielt (insgesamt ca. 800 Vorstellungen). Im Zentrum stehen die Pflege des filmhistorischen Repertoires, umfassende Retrospektiven, die Vorführung von Werken noch unbekannter Filmautoren sowie ganz besonders die Präsentation inhaltlich oder formal innovativer Werke. Dazu kommt das feste Programmelement "Sélection LE BON FILM", monatlich werden hier Entdeckungen von Filmfestival präsentiert, die sonst nicht in Basel zu sehen wären. Zudem werden auch Programme in Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen und Hochschulen angeboten, um ein neues Publikum anzusprechen. Ein Mal pro Woche wird ein Film der aktuellen Reihe oder eine eigens für das LANDKINO kuratierte Reihe in Liestal gezeigt. Die Filmreihen und die einzelnen Filme werden in einem aufwendig und innovativ gestalteten, 30-seitigen Programmheft ausführlich vorgestellt.
Der Betrieb des STADTKINOs wird durch die Öffentliche Hand (Kanton Basel-Stadt, rund 1/3 des Budgets), durch den Billettverkauf, durch Mitgliederbeiträge, Dienstleistungen und Unterstützungsbeiträge finanziert.