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Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) feierte 2011 ihr 50 Jahre Jubiläum. Ein guter Grund auf die vergangenen Dekaden des Nord-Süd-Engagements zurückzublicken. Das Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel zeigte anlässlich des DEZA-Jubiläums eine Wanderausstellung mit dem Titel «Die andere Seite der Welt». In diesem Rahmen waren im Stadtkino Basel an vier Abenden Filme zu sehen, die zum Gespräch über Veränderungen der Entwicklungszusammenarbeit einladen.

 

Am 28. Oktober 2011 war der Filmemacher Jean-Marie Téno zu Gast im Stadtkino Basel und stellte seinen Dokumentarfilm «Vacances au pays» vor. Téno lebt seit 1977 in Frankreich, wo er audiovisuelle Kommunikation studierte und seit 1985 sowohl als Filmkritiker für «Buana Magazine» wie auch als Cutter und Regisseur arbeitet. Obwohl sein Lebensmittelpunkt in Frankreich liegt, betrachtet er Kamerun immer noch als seine Heimat und siedelt die meisten seiner bislang 14 kritischen Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme dort an. Seine Absicht ist es, den Blick der Afrikaner wie auch der Europäer für Kolonialismus und Neokolonialismus, für Migration, Diktatur und Machtmissbrauch in Afrika zu schärfen und den blinden Fleck auf der Landkarte der europäischen Wahrnehmung etwas aufzuhellen.

 

(Bilder: Mathias Mangold, www.sublim.ch)