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Galeriebild
Beat Schneider, Reto Andrea Savoldelli
Im Rahmen der Ausstellung «Flimmerkiste – 60 Jahre Fernsehen zwischen Illusion und Wirklichkeit» im Museum für Geschichte Basel warf das Stadtkino Basel im Januar verschiedene Schlaglichter auf die bewegte Geschichte von Film und Fernsehen. Es lud prägende Filmemacher und Fernsehleute nach Basel zum Gespräch und beleuchtete Momente, in denen das Fernsehen Impulse für das hiesige Filmschaffen gesetzt hat. Mit seinem 42-minütigen Filmgedicht Lydia war der damals 20-jährige Reto Andrea Savoldelli an den Solothurner Filmtagen 1969 die grosse Überraschung. Seinen Namen musste man sich merken. Als das Schweizer Fernsehen die «Aktion Jungfilmer» startete, wählte es sein Folgeprojekt Stella da Falla (1971) als eines von drei Projekten zur Realisierung aus. Doch die Erstausstrahlung des poetischen Kunstfilms im Fernsehen führte zu hitzigen Diskussionen und massiver Kritik. Die «Aktion Jungfilmer» fand daraufhin keine Fortsetzung. Im Gespräch mit Beat Schneider erörterte Savoldelli unter welchen Bedingungen sein poetisches Werk entstand, welche Ideen ihn damals umtrieben und wie diese mit den Vorstellungen des Fernsehens kollidierten.

 

(Bilder: Diana Pfammatter)